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Also schrieb Drudenfusz
Freitag, 13. April 2007
Fight Club
Freitag, 13. April 2007, 21:18
Das geschriebene Wort #2

Wie so oft gefällt mir das Buch besser als der Film, aber obwohl Fight Club mein Lieblingsfilm ist, bleibt das Buch nur eines von vielen welches von mir gelesen wurde. Der Hauptgrund warum mir das Buch besser gefällt ist wohl das es ein anderes Ende als der Film hat, eines das weniger Hollywood ist. Was mich so am Film und Buch fasziniert ist der Kontrast des Archaischen und des Zivilisierten in unserer Gesellschaft.

Kämpfen ist unzivilisiert, spielen ist infantil – kein Wunder das der moderne Mann von heute meist nicht funktioniert; denn arbeiten und der Werbung gerecht konsumieren macht auf Dauer nicht glücklich. Amok-Läufe, Suizid-Versuche, Esoterische-Erkenntnissuche und Drogen-Mißbrauch sind alle folge des Zivilisationsdrucks der auf jeden einzelnen lastet. Die westliche Welt braucht dringend ein neues Lebenskonzept. Habe das Gefühl das sich gewisse Leute mehr sorgen darum machen das Tiere artgerecht gehalten werden, als wie unsere Kinder aufwachsen. Glaube des weiteren auch nicht das ein Verbot von sogenannten Gewalt-Spielen hilft, ebenso wenig wie die Behandlung von Hyperaktiven Kindern mit Medikamenten. Aggression ist etwas natürliches und wenn die Menschheit diese loswerden will, so will meine Person kein Mensch mehr sein, denn es wäre dann langweilig.

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Montag, 9. April 2007
Passend zu Ostern
Montag, 9. April 2007, 22:48
Fundstücke im Netz #5

Wir sind Papst, das ist nicht neu, doch darüber ist man in anderen Ländern nicht allzu Glücklich, hier zwei Varianten von der Papst goes Star Wars:
Papaltine
oder
Darth Ratzinger

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300
Montag, 9. April 2007, 22:07
Auf der Leinwand #1

Habe mir den Kriegs-Porno 300 im Kino angesehen, und erhielt ziemlich genau das was von mir erwartet wurde – Sex und viel Gewalt. Es war eine wahre Augenfreude König Leonidas und seine dreihundert Spartiaten den Thermopylenpaß verteidigen zu sehen. Muß also sagen das auch diese Verfilmung eines Frank Miller Werkes sehr gelungen ist. Und auf jeden Fall sahen die Schlachtszenen wesentlich besser aus als die mit denen die Herr der Ringe Verfilmung aufwartete.

Natürlich lebten im historischen Sparta nicht nur freie Bürger, denn auch dort im Militärstaat hielt man Sklaven (und nicht gerade wenig), aber darum geht es in dem Film auch nicht. Wie in allen Geschichten geht es nicht darum wie etwas wirklich war, sondern was man daraus lernen kann. So ist das Thema von 300 das man für seine Freiheit kämpfen sollte und die Moral ist das man bereit sein sollte für seine Ideale auch zu sterben. Was durchaus Dinge sind die nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern die uns auch heute noch betreffen. Selbstverständlich muß man heutzutage nicht mehr zu den Waffen greifen um seine Freiheit zu verteidigen aber man sollte dennoch kämpfen, zum Beispiel gegen so einige Beschlüsse unserer eigenen Regierung, welche unser Land langsam in einen Überwachungsstaat umwandelt. Auch wird klar, sobald man begreift das jegliche erzwungene Kultur von außen eine Beschneidung der Freiheit (egal wie diktatorisch es in jenem Land auch sein sollte) darstellt; daß der moderne Islam sich in der Rolle eines Verteidigers sieht, und da die Widerstandsgruppen genau so unterlegen sind wie die Spartaner bei den Thermophylen, brauchen sie Möglichkeiten um ihre technische Unterlegenheit auszugleichen, und wählen deshalb den Terrorismus. Deshinsichtlich sollte es nicht wundern wenn Länder welche sich am modernen Imperialismus (Neoliberalismus genannt) mit Militärpräsenz beteiligen dann auch ziele für Terrorakte werden.

Das mit dem Sterben ist auch so seine Sache, Freud meinte zwar das jeder Mensch Überlebenstrieb und Todestrieb in sich trage, glaube aber selbst das die Opferbereitschaft bei vielen jungen Männern eher ein Rudiment (nenne es selbst Märtyrerinstinkt) ist, welches dafür sorgte das sich ein Kämpfer bereit erklärt im Alleingang die Flucht seiner Sippe zu sichern. Halte auch genau dieses Rudiment dafür verantwortlich das es Selbstmord-Attentäter und Amokläufer gibt, da in unserer zivilisierten Welt einfach kein Platz mehr für archaische Instinkte ist. Und genau um diese zu kanalisieren gibt des seit dem Altertum Geschichten in denen es darum geht sich für höhere Ideale zu opfern, doch in unserer modernen Gesellschaft ist auch dafür kein Platz mehr; es zählt halt nur noch Erfolg und Leistung, Gefühle und Idealismus sind nur hinderlicher Ballast. Meiner Einschätzung nach tritt der Märtyrerinstinkt stärker bei Menschen in Erscheinung, welche keine von der Gesellschaft anerkannten Talente besitzen und dennoch gerne der Gesellschaft zeigen wollen das sie nicht Wertlos sind, was ab und an im Desaster endet.

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Sonntag, 8. April 2007
Musikalisches Osterei
Sonntag, 8. April 2007, 20:52
Mit einer Musik #17

Zu Ostern legt euch VJ Drudenfusz Musik ins Nest:
Oomph
mit
Gott ist ein Popstar

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Obi-Wan Kenobi
Sonntag, 8. April 2007, 20:50
Star Wars #5

So einige meinen das Anakin das Problem zwischen der alten und der neuen Star Wars Trilogie sei, auf Grund der aussagen von Obi-Wan in Episode Pi. Diese Meinung wird von mir nicht geteilt, da Obi-Wan von einem gewissen Standpunkt aus, wie er sagen würde, ja recht hat. Nein, für mich liegt das Problem eher bei Obi-Wan selbst. Nicht nur das laut Leia General Kenobi ihrem Vater während der Klon-Kriege gedient haben soll, sondern auch das Obi-Wan in Episode V Yoda daran erinnert das er einst genau so leichtfertig war wie nun der junge Skywalker. Was aber einfach nicht der Fall ist wenn man sich die neue Trilogie ansieht, denn da ist Obi-wan schon als Padawan weiser als sein Lehrer. Das bringt mich natürlich zu meinem nächsten Punkt, denn ebenfalls in The Empire Strikes Back sagt Obi-wan das Yoda einst sein Lehrmeister gewesen sei, was so jedenfalls nach den neuen Filmen nicht mehr stimmt.

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Osterfeuer mit Uniplay
Sonntag, 8. April 2007, 20:13
Welt der Rollenspiele #4

Da der Rollenspiel-Verein Uniplay in den letzten Jahren ziemlich aus meiner Wahrnehmung verschwunden war, überraschte es mich ein wenig als mir vor einigen Wochen bekannt wurde das es den Verein noch gibt. Da der Verein in den letzten Jahren zu Ostern immer zum Osterfeuer einlädt, beschloß meine Wenigkeit mal vorbei zugehen um sich anzusehen was aus dem Verein geworden ist, schließlich war man ja mal vor vielen Jahren selbst mal Mitglied. Das erste was mir auffiel war das keiner der alten Garde aus Gründungszeiten übriggeblieben war, lauter neue Gesichter durchsetzt mit einigen Gesichtern, welche mal von irgendwelchen Cons her kennt, aber diese nur vom sehen und nie mit der Zuordnung Uniplay. Blieb aber nicht der einzige Vereinsfremde, denn es schauten auch einige Nexus-Mitglieder vorbei.

Hatte nicht auf die Uhr geschaut, würde aber sagen das man so etwas um 19:00 Uhr damit begann Feuer zu machen. Das Wetter war recht nett, wenn vielleicht ein klein wenig zu kühl (was nicht schlimm war schließlich konnte man sich ja am Feuer wärmen) und zu windig (was der Rauch des Feuers einem ab und an im Gesicht wehen lies). Zu essen gab es Kartoffeln und Würsten, wobei letztere von einigen wenigen an einem Stock aufgespießt direkt am Feuer gegrillt wurden.

Alles in allem ein recht gemütlicher Abend, an dem wohl so etwa zwanzig Leute teilnahmen. Werde nächstes Jahr bestimmt wieder vorbeischauen, auch wenn Uniplay für mich, was das eigentliche Hobby (Rollenspiel) angeht, nicht von Interesse ist. Um ehrlich zu sein, so arrogant es klingen mag, halte das momentane Uniplay für ein Rollenspiel-Entwicklungsland. Vielleicht tut meine Person damit dem einen oder anderen dort unrecht, habe mich schließlich nicht mit jedem ausführlich unterhalten (zum Beispiel mit den Vieren die den ganzen Abend nur Doppelkopf gespielt haben). Werde vielleicht irgendwann einfach mal vorbei gehen und mitspielen müssen, um mir ein genaueres Bild machen zu können.

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Freitag, 6. April 2007
Kostenloses Regelwerk
Freitag, 6. April 2007, 16:44
SLA Industries #5

Da gegen ende des Jahres die Zweite Edition von SLA erscheinen soll (glaube es erst wenn meine Wenigkeit das Buch auch wirklich in den Händen hält), gibt es die erste Edition als kostenlosen Download. SLA Industries ist ein Spiel was von Schotten gemacht wurde, welche abgesehen davon das sie ziemliche verplaner sind auch eine ordentliche Portion des britischen schwarzen Humors haben müssen, da sie im Spiel die Frother, welche mehr oder weniger schottisch sind, zu drogensüchtigen Kämpfern gemacht haben.

Um SLA (wird Slay ausgesprochen) zu erklären, wird es von mir häufig mit Shadowrun verglichen, nur das man in SLA festangestellt ist und man nicht im verborgenen seine Einsätze durchzieht, sondern im Spotlight der Medien.

Das Regelwerk ist leider etwas unübersichtlich und mit Rechtschreibfehlern gespickt (und als Hardcopie auch noch schlecht gebunden), aber die Würfelprozedur ist recht einfach (man würfelt immer 2w10 addiert diese und dazu noch sein Skill-Wert und subtrahiert die vom SL angesagte Schwierigkeit, wenn man 11 oder mehr hat ist es gelungen). Das Fear-System wird in der nächsten Edition nicht mehr drin sein, da es inzwischen ja die Streß-Regeln gibt, welche mir auch besser gefallen.

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Vier Winde
Freitag, 6. April 2007, 16:16
Legend of the Five Rings #9

Das Four Winds Sourcebook bietet Überblick über die Ereignisse zwischen dem Tod von Toturi I und der erneuten Niederlage des Iuchiban (also von Anfang der Gold Edition bis zum Ende der Diamond Edition des Kartenspiels). Mir gefiel das Quellenbuch recht gut, und kann es selbst Leuten empfehlen die sich nicht für die Timeline interessieren, da das Buch auch eine Menge anderen nützlichen Kram enthält. So findet man am Anfang und am Ende des Buches Path Techniques, Advanced Schools, weitere reguläre Schools und neue Kata. Auch enthält es die Tsuno und Informationen zum Shadow Dragon ebenso wie zu den Khadi. Auch findet man Regeln zu den Keepers of Enlightenment, den Shameswords und zum Rain of Blood. So und wo meine Wenigkeit sich nun mit dem Buch mal wieder auseinander gesetzt hat, fällt mir auf das man sich mal erkundigen sollte was eigentlich aus der Lotus Umfrage hinten im Buch geworden ist, gefragt war danach zu welchem der aufgelisteten Gegner man ein Abenteuer haben möchte (falls jemand die Antwort kennt, wäre ein Kommentar echt nett).

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Donnerstag, 5. April 2007
Emo-Hiphop
Donnerstag, 5. April 2007, 19:44
Mit einer Musik #16

Der Rapper der im Knast war macht jetzt einen auf Emo:
Bushido
mit
Janine

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Reiterkampf in WFRP
Donnerstag, 5. April 2007, 19:15
Warhammer Fantasy Roleplay #2

Da weder im Grundregelwerk, noch im Old World Bestiary und ebenso wenig im Knights of the Grail Regeln für den Kampf zu Pferde enthalten sind, wollte der liebe Drudenfusz hier kurz die offiziellen Regeln dazu, ins deutsche übersetzt, wieder geben.

Der Einfachheit zu liebe funktioniert berittener Kampf dem unberittenen ziemlich ähnlich. Das Reittiers wird für die Bewegung einfach als Erweiterung des Charakters gesehen, als wenn der SC sich bewegen will nimmt er einfach die Bewegungsweite (Movement Characteristic) des Reittiers. Gegner können entweder das Reittier oder den Reiter angreifen, wobei dann die Trefferzonen normal angewandt werden. Berittene Charaktere erhalten des weiteren einen Bonus von +10% auf den Angriff (WS) gegen Charaktere die zu Fuß sind.

Wesen mit Terrifying oder Frightening haben auch Wirkung auf Pferde, welche gewöhnliche Will Power Tests machen müssen. Ein Reiter kann aber für eine Half Action ein Animal Care Test anstelle des Will Power Test für das Tier machen um es zu beruhigen.

Hausregeln
Da meine Wenigkeit ein Freund von Hausregeln ist, ist wohl klar das es hier wohl auch einige geben muß.

Infanterie bekommt bei mir einen Abzug von 10% um den Reiter im Nahkampf (WS) zu treffen. Dafür kann der Reiter nicht einfach Dodge Blow verwenden, da das Reittier nicht schnell genug reagieren würde, bedeutet das anwenden von Dodge Blow meist das man vom Pferd muß.

Die Lanze gilt solange sich das Pferd nicht bewegt nur als Speer. Und um ein nicht kampferprobtes Pferd in einen Kampf zu manövrieren und es dort auch zu halten ist jede Runde eine Half Action für den Ride Test fällig.

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Todestag
Donnerstag, 5. April 2007, 18:50
Aus meiner Perspektive #4

Heute vor dreizehn Jahren hat sich Kurt Cobain das leben genommen. Damit wurde er nicht so alt, wie meine Wenigkeit inzwischen ist, doch dafür war er wesentlich berühmter und reicher. Nun, was den Ruhm angeht gibt es ja meinen Blog, auch wenn der wohl hauptsächlich von Rollenspielern gelesen wird. Das man als Rollenspiel-Philosoph nicht reich wird ist wohl klar. So, und zur Feier des Tages gibt es jetzt Musik von Nirvana und auch die Parodie dazu.

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